

Aktuelles
23. August 2010: Weißbuch Geriatrie - erfreuliche Resonanz
Der Vertrieb des Weißbuches verläuft sehr zufriedenstellend. Die Resonanzen zum Weißbuch Geriatrie sind sehr positiv, sowohl von den einzelnen Mitgliedseinrichtungen des Verbandes als auch aus dem Kreis der Landesverbände. Darüber hinaus berichten Medien über das Weißbuch Geriatrie. Beispielsweise haben die Fachzeitschriften „Geriatrie Journal“, die „FAZ“ und die „Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie“ bereits über das Weißbuch Geriatrie berichtet.
06. Juli 2010: Fachweiterbildung Pflege in der Geriatrie
Aufbauend auf das Zertifizierte Curriculum Geriatrie (Zercur Geriatrie) wurde mit der Fachweiterbildung Pflege eine praxisnahe und vertiefende Fortsetzung dieser Basisqualifizierung eingeführt.
Die Fachweiterbildung findet – im Unterschied zur Basisqualifizierung – in spezifischer Form für die einzelnen Professionen des therapeutischen Teams statt. Gestartet wurde das Projekt Anfang 2010 als Fachweiterbildung im Bereich Pflege, weitere Professionen sollen folgen.
Die Fachweiterbildung setzt sich aus einem Pflichtbereich, einem Wahlpflicht- und einem Wahlbereich zusammen, die jeweils aus verschiedenen Modulen bestehen. Zugangsvoraussetzungen für die Fachweiterbildung Pflege sind neben der Erlaubnis zum Führen der staatlich anerkannten Berufsbezeichnungen Krankenschwester/-pflegerIn, Gesundheits- und KrankenpflegerIn bzw. AltenpflegerIn eine umfängliche praktische Erfahrung im Bereich der Geriatrie.
Das „Handbuch Zercur Geriatrie® Fachweiterbildung Pflege (Weiterqualifizierung)“ in der Version 2010.1 steht Ihnen zum download zur Verfügung. Es beinhaltet die aktuellen Informationen für Kursteilnehmer und Kursanbieter u.a. zum Aufbau der Fachweiterbildung Pflege, zum Anmeldeverfahren sowie zu Kosten. Ein Formular für die Anmeldung zum Kurs steht den Teilnehmern am Ende des Handbuchs zur Verfügung.
Derzeit erfolgen weiterführende Abstimmungs- und Erarbeitungsprozesse bspw. hinsichtlich der Ausgestaltung des Prüfungsmoduls. Nach erfolgter Aktualisierung des Handbuchs werden wir Ihnen dieses zur Verfügung stellen.
Handbuch Zercur Geriatrie® Fachweiterbildung Pflege (Weiterqualifizierung)“ in der Version 2010.1
21. Mai 2010: REHA-TAG 2010 - Aktionstag am 25. September 2010
Wir, als Mitinitiator des Reha-Tages, rufen unter dem Motto „REchtzeitig HAndeln – Reha schafft Perspektiven“ alle Kliniken und Einrichtungen der Rehabilitation, aber auch Leistungserbringer anderer Gesundheits- und Teilhabeabsicherungsbereiche dazu auf, sich am und im Umfeld des diesjährigen Aktionstages am 25.09.2010 zu beteiligen. Die Teilnahme am Reha-Tag ist kostenlos.
Wer eine Aktion plant oder sich für einen Besuch einer Veranstaltung des Reha-Tages interessiert, kann sich unter www.reha-tag.de informieren.
Ebenso können Sie weitere Informationen hier aus der Pressemitteilung entnehmen ->
11. Mai 2010: Qualitätssiegel Geriatrie - Zulassung durch die BAR
Der Bundesverband Geriatrie e.V. hat die Anerkennung für das "Qualitätssiegel Geriatrie für Rehabilitationseinrichtungen" gemäß der Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement nach § 20 Abs. 2a SGB IX erhalten.
15. April 2010: Geriatrische Versorgung in Deutschland: Gerüstet für die alternde Gesellschaft?
Der Bundesverband Geriatrie e.V. lädt am 20. April 2010 ein zur Präsentation der Ergebnisse des "Weißbuches Geriatrie"
Näheres hierzu entnehmen sie hier der Pressemitteilung ->
24. März 2010: Tagung des Betriebswirtschafts-Ausschuss am 20./21.04.2010 in Berlin
Am 20. und 21. April 2010 findet in Berlin die nächste Tagung des Ausschusses für Betriebswirtschaft statt.
Die Unterlagen dazu können im Mitgliederbereich heruntergeladen werden (unter dem Stichwort "Ausschuss BW" im Info-Pool).
25. Januar 2010: Kodierhandbuch Geriatrie 2010 erschienen
Das „Kodierhandbuch Geriatrie 2010“ kann ab sofort direkt beim Schüling-Verlag (s. Bestellformualr in der Anlage), über den Buchhandel oder auch über das Internet (z. B. bei www.amazon.de) zu einem Preis von 6,50 € erworben werden.
Das Bestellformular finden Sie hier
18. Dezember 2009: Begriffsbestimmung: Aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie
Aktivierend-therapeutische Pflege bezieht sich auf Menschen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf sowie (Früh-)Rehabilitationsbedarf und geht über die Grund- und Behandlungspflege (Versorgungspflege) hinaus. Unter Beachtung der vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie aktueller gesundheitlicher Einschränkungen stehen insbesondere das (Wieder-)Erlangen und Erhalten von Alltagskompetenz im Mittelpunkt.
Ziel ist, die individuell optimal erreichbare Mobilität, Selbstständigkeit und Teilhabe in der Form, wie diese vor der aktuellen Verschlechterung bestanden haben, wieder zu erreichen.
Dies beinhaltet, den alten, multimorbiden Patienten mit multiplen Funktionseinschränkungen trotz und mit seiner aktuellen oder chronifizierten Einschränkung die Möglichkeiten seines Handelns selbst erfahren zu lassen und dahin gehend zu motivieren, mit pflegerischer Unterstützung Aktivitäten wieder zu erlernen und einzuüben. Aktivierend-therapeutische Pflege greift auch die Arbeit der Therapeuten auf, setzt diese im interdisziplinären Behandlungskonzept fort und gibt Impulse zur Zieldefinition des Behandlungsteams.
Die Zielformulierung und Bestimmung der erforderlichen Interventionen im Rahmen der aktivierend-therapeutischen Pflege werden gemeinsam mit dem Betroffenen, im interdisziplinären geriatrischen Team und ggf. mit den Angehörigen erarbeitet, umgesetzt und evaluiert.
Die aktivierend-therapeutische Pflege wird somit und demnach geprägt von einem Beziehungsprozess mit zielgerichteten Maßnahmen und aktivierend- trainierenden Aktivitäten mit dem Betroffenen.
Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie, Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie sowie der Bundesverband Geriatrie haben den geriatrischen Patienten definiert.
Geriatrische Patienten (sind) definiert durch:
- Geriatrietypische Multimorbidität und
- höheres Lebensalter (überwiegend 70 Jahre oder älter);
die geriatrietypische Multimorbidität ist hierbei vorrangig vor dem kalendarischen Alter zu sehen;
oder durch
Alter 80+
auf Grund der alterstypisch erhöhten Vulnerabilität, z.B. wegen
- des Auftretens von Komplikationen und Folgeerkrankungen,
- der Gefahr der Chronifizierung sowie
- des erhöhten Risikos eines Verlustes der Autonomie mit Verschlechterung des Selbsthilfestatus
Mit Blick auf diese Definition ergeben sich Besonderheiten hinsichtlich der Bedarfe, Risiken und Verbindlichkeiten bei der aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie, bspw. die Beachtung eines erhöhten Sturz- und Dekubitusrisikos, die in der individuellen Pflege der Betroffenen ihren Niederschlag finden.